Fast jede Stadt bis hinunter zum Dorf hat einen eigenen Weihnachtsmarkt. Damit alles seine Ordnung hat, machten sich die jeweiligen Stadtoberen daran, die Buden nach Art und Aussehen zu klassifizieren.
Meist einigt man sich auf drei Styles.Das beugt optischem Wildwuchs vor und soll gleichzeitig vor Degenerierung wegen unzureichender Artenvielfalt schützen.

Der Klassiker schlechthin, hier noch unbestückt.
Ist am häufigsten anzutreffen. Eignet sich hervorragend um zu langen, paßgenau ausgerichteten Reihen angeordnet zu werden.

Das Modell mit seitlicher Öffnungsmöglichkeit.
Tritt besonders häufig als Freßbude auf.

Das freistehende Modell.
Hat Öffnungen nach allen Seiten und wird an besonderen Stellen plaziert, um der langweiligen Uniformität der aufgereihten Buden einen kreativen Kontrapunkt entgegenzusetzen.
Eine schöne Reihe, sauber ausgerichtet.

Manchmal auch mit romantischem Einschub.

Das Angebot ist groß und oft putzig.

Manchmal erschlägt es einen geradezu.

Oder man sieht den Baum vor lauter …äh…., Wäldern nicht.

Der nackte Baum, ganz ohne Firlefanz.

Die Wurst, unter einem halben Meter kaum noch zu bekommen.

Endlich mal was besonderes. Hier gibts Sengzelten.

Eine Sengzelte. Die niederbayerische Pizza
Pizza gibt es erst ca. seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. Sengzelten hat’s glaub ich schon immer gegeben
Im 18. Jahrhundert kamen große Mengen von italienischen Baumeistern und Arbeitern nach Bayern, um diverse Kirchen,- und Domprojekte in Angriff zu nehmen.
Da liegt die Vermutung nahe, das den freundlichen Niederbayern das Rezept entwendet wurde. Damit es nicht gleich so auffiel hat man a weng am Rezept rumgeschraubt und das Ganze dann Pizza genannt.