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KS Webdesign - Der Blog

Der Freelancer am Monitor in einsamen Räumen

17. August 2009 von Klaus

Der Freelancer oder auch selbstständige Webworker ist eine Spezies, die oft genug in einsamen Räumen vor ihrem Monitor hockt.

Die Welt ist aufs flimmernde Rechteck beschränkt. Störungen von außen werden erst mit Verwirrung und dann mit Ungehaltensein quittiert.

Ein Hauch von Autismus liegt in der Luft.

Vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, aber ist es nicht auch ein bißchen wahr?

Ich finde es manchmal etwas schwierig mich meiner Umwelt wieder zu öffnen, besonders wenn ich mich grade irgendwo festgebissen habe, bzw. es nicht so klappt, wie ich mir das vorstelle.

Daher habe ich mir angewöhnt, die Kiste erstmal auszumachen wenn die Liebste heimkommt.

In Urlauben und auch bei nur mehrtägigen Ausflügen gehe ich in kein Internetcafe und nehme auch kein Netbook mit.

Wie geht eure Umwelt damit um, bzw. was tut ihr, damit ihr mit derselben nicht in Konflikt geratet?

5 Kommentare

  1. von David – Mittwoch, 19. August 2009 um 00:21

    Schwierig, das pauschal zu beantworten, zumal ich ja eher der Feierabendselbstständige bin. Aber selbst hier fällt es schon manchmal schwer, einfach mal “aus” zu schalten. Spätestens wenn man es hauptberuflich macht, muss man sich klare Arbeitszeiten setzen und die auch strikt einhalten. Und zwar so, dass man nach Arbeitsschluss nicht privat weitersurft. Für den Design-Teil der Arbeit finde ich meine Inspiration oftmals auch außerhalb des Bildschirms, Entwürfe mach ich auch noch oft mit Bleistift und Papier, sodass die Arbeit nicht ausschließlich am Rechner stattfindet.

  2. von Hubspe – Mittwoch, 19. August 2009 um 07:11

    Sich selbst feste Arbeitszeiten zu geben klappt bei mir nicht so gut. Den Herdendruck wie in einem Büro, wo alle um fünf gehen gibt es ja nicht.

    Ich arbeite auch nicht straight fünf/sechs Stunden durch. Hier mal einen kurzen Blick ins Forum geworfen, dort einen Blogartikel gelesen, kurz bei Spiegel Online reingeschaut. Das brauche ich wohl auch, um mich der Aussenwelt zu versichern.

  3. von Daniel – Montag, 31. August 2009 um 20:58

    Wie ich es nachvollziehen kann :-)
    Mir geht es oft genau so. Man ließt und ließt und ließt und alles um einen herum verschwindet (Wie gerade mal wieder, im Hintergrund läuft der Fernseher und die Katzen toben wie wild).
    Am besten ist es aber, wenn man sich seinen Laptop schnappt, das Kabel ausnahmsweise mal NICHT ans Stromnetz anschließt und dann seiner Tätigkeit weitergeht – irgendwann ist schluss ;-)

    In diesem Sinne: Mach weiter so, gefällt mir gut dein Blog! *zurück im Blog verschwindt*

  4. von Hubspe – Dienstag, 01. September 2009 um 06:41

    Danke. :-)

    Das mit dem Notebook ohne Kabel ist eine gute Idee.

    Mach weiter so, gefällt mir gut dein Blog!

    Etwas wesentliches wird aber in den nächsten Tagen noch geändert:
    Alle downloadbaren Zip-Dateien verschwinden und werden gegen Links zu XHTML-Dateien ausgetauscht, wo man sich Quelltext in den Editor kopieren bzw. Grafiken runterladen kann.

    Viele wollen aus Sicherheitsgründen keinen Zip-dateien downloaden, dem trage ich damit Rechnung.

  5. von David – Dienstag, 01. September 2009 um 15:14

    Etwas wesentliches wird aber in den nächsten Tagen noch geändert:
    Alle downloadbaren Zip-Dateien verschwinden und werden gegen Links zu XHTML-Dateien ausgetauscht, wo man sich Quelltext in den Editor kopieren bzw. Grafiken runterladen kann.

    Find ich gut!

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