Wer kennt das nicht: Ein(e) Freund(in) oder ein Familienmitglied war in Urlaub und hat so ca. 200-800 Bilder mit der Digitalkamera gemacht. Bis zu deinem nächsten Besuch sind alle Bilder auf den PC überspielt worden und harren einer Präsentation, der man sich kaum entziehen kann. Unaufhaltsam rollt die Bilderflut über dich hinweg.
Tolle Fotos, wirklich! Langweilig?..nein, überhaupt nicht (gähn!).
Es scheint kaum eine Rolle zu spielen ob Bilder doppelt und dreifach vorhanden sind, man kaum was erkennen kann, weil alles so weit weg ist oder ob der geliebte Mensch nur ein dunklerer Schattenriß in greller Mittagssonne ist.
Egal, Hauptsache der Urlaub ist bildermäßig genauestens für die Nachwelt dokumentiert worden. Sollten sich in der Menge ein paar gute Fotos befunden haben, wer weiss das nach der rauschenden Bilderflut noch? Die Bilder verschwinden in den Untiefen der Festplatte und da liegen sie dann bis zum Sankt Nimmerleinstag.
Viele Bilder machen ist ja okay, aber kann man nicht hinterher auch mal eine kritische Auswahl treffen, um seine Besucher etwas zu schonen?
Oder wie seht ihr das?
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Ich bin mal so frei den ersten Senf abzugeben. Ja, ich kann das nachempfinden. Seit der erschwinglichen “Digicam” samt Mega-Speicher ist der einzig begrenzende Faktor für die Knipswut der Akku. Die Folgen sind fatal: es wird einfach überall draufgehalten. Ich hab meine Digicam irgendwann lustlos in der Ecke liegen lassen. Zu Kleinbildfilm-Zeiten hat man vor jedem Motiv noch einmal kurz überlegt, bevor man abgedrückt hat, Entwicklung und Filme kostetn ja schließlich Geld. Der Qualität war das nur zuträglich.
Hi David,
bei einer kritischen Kontrolle des eigenen “Geknipses” würden sicher 70-80% der Bilder unter den Tisch fallen, ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung.
Hehe, das erinnert mich an Terry Pratchetts »Eric«: In einer besonders grausamen Abteilung der Hölle müssen die Insassen in alle Ewigkeit eine Diaschau solcher Bilder ertragen.
Gruß
Thomas
P.S.: Ich finde es gut, daß du jetzt bloggst. Aber wirf bitte das nofollow raus.
Hi Thomas,
danke für den Link zu nofollow.
Bei mir läuft das Plugin “NOFF”, da habe ich das mal geändert.
Jetzt ist das nofollow scheinbar weg.
Deine Methode behalte ich aber sicher im Hinterkopf, wenn ich sie nicht in den nächsten Tagen umsetze.
Im Moment ärgere ich mich, das mein Gravatar nicht angezeigt wird und ich weiss absolut nicht weshalb.
Habe das Problem schon im WP-Forum gepostet, aber es herrscht im Moment allgemeine Ratlosigkeit.
Ich sehe deinen Gravatar. Hast du’s inzwischen hinbekommen?
Hi Thomas,
danke für die Info.
Hab grad mal das Netbook meiner Frau angeworfen, ich seh ihn auch.
Das heißt also ich sehe an meinem PC in meinem Blog nur den Standardgravatar, aber alle Besucher, die an anderen PC’s hocken sehen meinen hinterlegten Gravatar.
Jetzt bin ich ganz verwirrt. Wie geht denn sowas an?
Naja, vielleicht sollte ich einfach so tun als wäre nichts gewesen und weitermachen.
Ich würde blind vermuten, daß du Firefox benutzt.
Dessen irrationales Caching verhindert in meinem Blog manchmal sogar, daß Besucher ihre eigenen Kommentare sehen können.
Bei dir hat er sich vielleicht das falsche Bild gemerkt, obwohl das die jeweils unterschiedliche URL eigentlich erlaubt …
Eventuell findet FF – man beachte, wie elegant ich zum Topic zurückfinde! – die Gravatare langweilig. ☻
Cache leeren kann sehr hilfreich sein, danke.
Klaus, die Links in den Kommentartexten werden aber immer noch mit nofollow gebrandmarkt. Ich nutze noff auch, allerdings sind die Einstellungsmöglichkeiten etwas na ja – sonderbar.
Ach daran liegt das.
okay, dann werde ich bald einen Eintrag in die function.php machen, so wie Thomas es in seinem Blog beschreibt.
Oder so. Ich hab in meinen Einstellungen einfach überall ein Häckchen gesetzt wo was mit „nofollow aus … entfernen“ stand. Und von da an gabs keine Probleme.
Das NOFF-Plugin tritt eine Menge eigener Datenbankabfragen los, und es verwendet noch
eregi()– das verursacht in PHP-Versionen vor 5.2.9 enorme Speicherlecks.Beides finde ich mindestens unnötig. Wenn dieses Blog mal viele Besucher verkraften soll – und das wollen wir doch hoffen – dann dürften die Ladezeiten ruckartig in die Höhe schießen.
Übrigens: Gratuliere! Mein zweiter Beitrag hat 6 Wochen gebraucht, um 5 Kommentare zu erreichen; erst der zehnte ging so richtig ab. Ratet mal, welcher. ☻
Moin,
Danke.
Der nofollow-Beitrag wie ich sehe.
Bei “NOFF” habe ich die Anzahl der Beiträge mal auf null gesetzt, nach denen das nofollow entfernt wird.
Das Ergebnis war ein “Nolink”.
D.h. Thomas Link war futsch und das war mir auch nicht recht.
Thomas Codeschnipsel schreibe ich dann mal ganz oben in die functions.php (steht ja sonst nur das mit den widgets drin).
Kann aber sein das ich da erst morgen zu komme, da bei dem schönen Wetter heute und morgen Radtour angesagt ist.
Ich habe von November bis Dezember zwei Wochen Fotos in Florida gemacht und bin jetzt immer noch dabei die Fotos (über 4600 — 13GB) zu sortieren, damit ich sie jemanden zeigen kann
Da musste ich doch schmunzeln…., aber es stimmt schon, digital wird eher geknipst als fotografiert und die Endauswahl könnte immer noch etwas kritischer sein. Ich zeieh auch mit analog und digital durch die Gegend und stelle fest, dass das eigene Auge offenbar einen Analog- und einen Digital-Modus erworben hat: Man guckt anders durch das Objektiv der jeweiligen Kamera
Übrigens gilt die Sache mit dem digitalen Output nicht nur für Bilder, sondern auch für auf dem Computer geschriebene Texte und nicht zuletzt….Weblogs
Hi,
hehe, stimmt.
Deshalb schraube ich meine Artikel erst mal zu Hause in meinem Lieblingseditor zusammen.
Zum Anschauen habe ich mir eine XHTML/CSS-Vorlage gebastelt, die dem Aussehen meines Blogs entspricht.
Selbst dann finde ich nach Veröffentlichung des Artikels noch öfter kleinere Flüchtigkeitsfehler, die ich korrigieren muss.
[...] Beispiel was diese Gestaltungsanweisungen bewirken könnt ihr euch hier [...]